Pages

Posts mit dem Label Armenien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Armenien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Letzte und erste Eindruecke

Die letzten Tage in Armenien brachten nochmals ein  wahres Schlussfeuerwerk an Hoehenmetern. Das Wetter war versoehnlicher als zu Beginn, goldenes Herbstwetter, perfekt zum fahren. Hier einige Bilder von den zwei Tagen (da der iranische Internetfilter verhindert, dass ich die Bilder selbst sehen kann leider ohne Bildkommentar).












Nach einer letzten Nacht in Armenien, bereits an der Grenze reiste ich am folgenden Tag in den Iran ein, natuerlich gespannt, was denn nun alles so anders sein wird. Die Einreise war voellig problemlos, das Interesse an meinem Gepaeck minim, nur mit meiner Nationalitaet hatte der Grenzbeamte etwas Muehe. Ganz allgemein scheint die Schweiz hier nicht allzu bekannt zu sein, ich werde mindestens zweimal pro Stunde gefragt, von wo ich komme und meine Versuche mit 'Swiss/ Switzerland/ Suisse/ Helvetie' sind wenig klaerend. Meist wird es dann bei  'Spain' belassen, muss an meinem Aussehen liegen. Auch versuchte ich heute in einem Kaffee zu erklaeren, dass das grosse Bild mit dem idyllischen See, umgeben von gruenen Wiesen und Bergen, vermutlich aus meiner Heimat stammt, die Iraner im Kaffee konnten aber nicht davon abgebracht werden, dass es sich dabei um Istanbul handelt.
Aber geaendert hat sich mit der Einreise neben der Schrift und der Frauenmode unter anderem auch die Landschaft (neu: trocken, karg, felsig), das Verkehrsverhalten (neu: keine Verkehrsregeln), die Staedte (neu: gross, chaotisch und wenig einladend), die Neugierde (neu: man wird angehalten und ausgefragt und beschenkt).
Die ersten Tage fuehlte ich mich so recht fremd, inzwischen habe ich mich eingelebt. Nach einem ersten Stop in Tabriz bin ich nun unterwegs in Richtung Esfahan. Da die Distanzen recht gross sind, wird mich dies bis gegen ende Oktober beschaeftigen.












Montag, 11. Oktober 2010

In Armenien

Armenien empfing mich unfreundlich. Genauer gesagt das Wetter, für das kann Armenien ja nicht viel. Bereits auf dem Weg zur Grenze ging der ganze Tag ein bissig kalter Wind, am nächsten Morgen regnete es erst mal, hörte aber bald wieder auf. Das ging den ganzen Tag so weiter, die Schauer folgten sich in immer kürzeren Abständen, so dass ich bei strömendem Regen in Vanazdor eintraf. Da es auf den letzten 20 km noch einen überraschend heftigen Aufstieg gab war's bei der Ankunft nicht nur sehr nass sondern auch schon recht dunkel. Am nächsten Morgen regnete es noch immer, einfach stärker und es war kälter. Also nur eine kurze Etappe. Am dritten Tag sah ich dann tatsächlich kurz die Sonne und seither hat das sich bessernde Wetter meinen Eindruck von Armenien doch ins Positive wenden können.

Erste Eindrücke von Armenien

Einladender Morgen

Der Nebel verzieht sich langsam

Eine Andeutung von Sonne

Am Sevansee

Yerevan

Yerevan

Der Ararat - erahnbar hinter Wolken

Abgesehen von der Gegend südlich Yerevans besteht Armenien vor allem aus Schluchten, Canyons, Tälern und entsprechend Hügeln, Bergen und Hochplateaus. So gibt's täglich sicher ein, zwei Pässe zu bezwingen.

Südlich Yerevan's- ab in die Berge



Unterwegs über Pässe und durch Täler,

durch Schluchten

Ein Heuhaufen fuer den Winter

Berge

Berge und Taeler

Inzwischen bin im südlichen Teil des Landes angelangt, in Goris, habe mir das Tatev- Kloster angeschaut, in dessen touristische Erschliessung gerade mächtig investiert wird: die letzten Meter einer neuen Strasse wurden gerade geteert und demnächst wird eine sich spektakulär über den Vorotan- Canyon spannende Seilbahn eingeweiht.

Goris von oben

Tatev- Kloster

Tatev

Steinarbeiten in Tatev
Ueberwachsenes Kloster unterhalb von Tatev

In der Kirche



Morgen geht es dann weiter, noch zwei Tagesetappen bis zur Iranischen Grenze.

Dank einem Hotel mit integriertem Internetcafe noch ein paar Eindrücke vom heutigen Tag. Eine wunderschöne Fahrt von Goris nach Kapan bei herrlichem Herbstwetter.