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Sonntag, 26. Dezember 2010

Inselhüpfen

Von Penang ging es mit dem Schiff weiter nach Palau Langkawi, einer Insel im hohen Norden Malaysias, die eine Zollfreizone und somit ein Shoppingparadies ist. Immerhin war hier das Bier wieder erschwinglich. Nach einer kurzen Inselerkundung mit dem Velo gings schon am Tag darauf per Schiff weiter nach Satun in Thailand. Da wurde das Klima etwas angenehmer, der Verkehr etwas weniger und die Landschaft etwas abwechslungsreicher, was meine Trampelfreude klar erhöhte. Gewöhnungsbedürftig ist, dass ich mich nun in die grossen Touristenströme eingeklinkt habe. All die Monate zuvor waren andere Touristen eine Seltenheit, hier in Thailand wimmelt es nur so davon. Nach zwei langen Etappen erreichte ich Krabi, von wo aus ich per Schiff nach Ko Phi Phi übersetzte. Die Insel wird als paradiesisch angepriesen, eine der Buchten ist so idyllisch, dass sie als Kulisse für den Film 'The Beach' diente. Ich musste dann feststellen, dass ich wohl zwanzig Jahre zu spät gekommen war, um das Paradiesische und die Idylle noch geniessen zu koennen. Der Hauptort entsprach ungefähr meiner Vorstellung von Ballermann und um die Insel kreist pausenlos eine Armada von Ausflugsbooten (ich war auch auf einem), die ihre Ladung zu Stippvisiten an den Prachtsstränden und versteckten Buchten abwirft.

Essenstand in Trang
 
Zauberhaftes Ko Phi Phi
Abendeinkauf, Ko Phi Phi
Vielfältige Auswahl, Ko Phi Phi
Abendstimmung, Ko Phi Phi
The Beach

The Beach

Von Ko Phi Phi kam ich natürlich wieder nur per Schiff weg. Dieses brachte mich nach Phuket. Da gab es eine weitere Inselrundfahrt, zuerst durch die Kolonien europäischer Pensionäre an der Südspitze, dann durch die thailändische Version von Mallorca an der Südwestküste und schliesslich entlang schöner Strände im Nordwesten. Von da war es dann nur noch ein kurzer Spurt bis nach Khao Lak, dem Ausgangspunkt meiner Tauchbootfahrt. Die Tage auf dem Boot verbrachte ich damit, vor dem Morgernessen, vor dem Mittagessen, vor dem Nachtessen und vor dem Zubettgehen ins Wasser zu hüpfen. Soviel Wasserhüpferei forderte ihren Tribut, am vierten und letzten Tag war ich dann erkältet und musste aussetzen.

Jungle Club auf Phuket
Patong auf Phuket
Phuket, im Nordwesten
Abfahrt zum Abtauchen
Similan Islands
Zurück in Khao Lak bestieg ich den Bus nach Bangkok, wo ich mich in der Nähe der Khao San Road, der grossen Verteilzentrale der Südostasien- Touristen, einquartierte. Zwei Tage sammelte ich erste Eindrücke von Bangkok, eine verkehrsverstopfte Riesenstadt mit Hochglanz- Shoppingmalls, Tempeln, bunten Märkten und vielen Farangs (oder Falang - die westlichen Ausländer).  Dann ging es von Bangkok bereits weiter auf die nächste Insel, Hong Kong, wo ich nun mit meinen Freunden Weihnachten und Neujahr verbringe.

Morgenstimmung in Bangkok

Die sieben Weihnachtszwerge

Wat Benchambophit, Bangkok

The Giant Standing Buddha, Bangkok

Am Fusse des Giant Standing Buddha

Die Weihnachtskatze

Im Hotel, Bangkok

Sonntag, 5. Dezember 2010

Dubai, Singapur, Malaysia

Dubai war zuerst einmal ein Eintauchen in die Verlockungen des Konsums. Da gab es wieder alles, ueberall, jederzeit. Na ja, fast alles wenigstens, denn schliesslich sind die Emirate noch immer muslimisch. Was ich an Dubai immer wieder faszinierend finde, ist das Nebeneinander der verschiedenen Kulturen, Voelker. Es ist, als ob sich die ganze Welt da trifft und alles geht nebeneinander, Emiratis in traditioneller Kleidung oder Tschador, Westler in knappen Shorts, Inder im Sari. Natuerlich mit klar zugeordneten Aufgabenbereichen und Hierarchien. Und noch immer weiss ich nicht, ob Dubai nun als Modell fuer eine Zukunft des perfektionierten Konsums zu sehen ist oder doch eher mehr als Schlussbouquet des Spaetkapitalismus. In der erdueckenden Aesthetik der riesigen Einkaufszentren fuehle ich mich jedenfalls immer nochmals etwas staerker als Durchlauferhitzer des Kapitals als sonst. Andereseits hat dieser in Dubai sichtbare absolute Glaube an die Machbarkeit auch seine Faszination.
Immerhin konnte ich mein neues Hinterrad in Dubai in Empfang nehmen, ich war also auch wieder froh ueber die unbeschraenkten Shopping- Moeglichkeiten. Sogar meine im Iran verschwundenenen Schuh- Regengamaschen konnte ich ersetzen- keine Ahnung wieso so etwas in diesem Wuestenklima ueberhaupt angeboten wird.

Dubai, Burj Khalifa by Night

Dubai, Springbrunnensinfonie (mit Musikbegleitung)

Dann ging es weiter nach Singapur. Erwartet hatte ich dort die keimfreie Version eines asiatischen Disneylands, wurde dann aber ueberrascht von der Lebendigkeit und Natuerlichkeit der Stadt (gut, ich kam zum einen aus Iran und Dubai und wohnte zum anderen im unterhaltsamen Redlight- District). China, Indien, Suedostasien und der Westen bringen alle einige ihrer Vorteile mit ein - die Chinesen und Inder kulinarische, der Westen organisatorische. Ich genoss es, sanft in Suedostasien einzusteigen, konnte mich auch an das feuchtheisse Klima angewoehnen. In Singapur konnte ich dann auch noch weitere  wichtige Dinge ersetzen, die mir im Iran abhanden gekommen waren.

Singapur
Schlaraffenland
Da freut sich der Frosch
Es weihnachtet

Singapur, Innenhof des Raffles- Hotel

Singapur, Chinatown

Nach drei Tagen gings dann los Richtung Malaysia. Die Grenze ist nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum enfernt, es geht ueber eine Bruecke, die auf beiden Seiten flankiert ist von monstroesen Grenzstationen, die Abfertigung ist fix und schon bin ich in Malaysia. Mein Weg fuerte dann der Westkueste entlang nach Norden. Ab November ist in Malaysia Regenzeit, vor allem an der Ostkueste und in den Bergen regnet es kraeftig, was sich auf meine Routenwahl auswirkte. An der Westkueste haelt sich der Regen normalerweise bis am spaeten Nachmittag zurueck, so dass ich meist trocken ankam. In Singapur hatte ich etwas Reiseplanung gemacht und beschlossen, dass ich ueber Weihnachten von Bangkok aus nach Hong Kong fliege (was heisst, dass ich dann im Fruehjahr nicht nochmals hinradle) und vor Weihnachten in Thailand auf  Tauchsafari gehe. Dies bedeutete aber, dass ich Malaysia zuegig durchqueren musste. Die Kuestenstrasse war dann aber auch nicht besonders spannend, alles geradeaus, oft durch Palmoelplantagen, sonst meistens kleine Doerfchen und Staedtchen. Dazu kommt der recht dichte Verkehr.

Malysia im Blickfeld - Bruecke nach Johor Bahru

Dann der Kueste entlang

Palmoelplantagen

Interessant ist in Malaysia das Voelkergemisch. Neben den Malayen gibt es grosse chinesische und indische Bevoelkerungsteile, alle leben ihre Kultur, was sich kulinarisch, bei den religioesen Staetten und dem 'Indian Quarter' und dem 'Chinatown' in jeder groesseren Stadt bemerkbar macht. Wenn schon die Strassen nicht allzu spannend zum Velofahren sind, so ist die Infrastruktur fuer den Velofahrer sehr angenehm. Waehrend ich im Iran immer so ein bis zwei Stunden vor dem antizipierten Hungerast nach einem Laden Ausschau halten musste, wo ich Brot und Streichkaese kaufen konnte, fahre ich in Malaysia bis der Magen knurrt, halte dann bei einem der unzaehligen Restaurants an wo mir ein Teller mit Reis in die Hand gedrueckt wird, auf den ich dann von einem Buffet mit zehn bis zwanzig Gerichten schoepfe, was interessant aussieht.

Malayische Suessigkeiten

Chinesischer Tempel

Hindu- Tempel

Die Barbie- Rischka

Chinatown, Melaka

Flussarm

Meine Route fuehrte durch Melaka mit seiner schoenen Altstadt, welche noch Bauten aus der portugisischen, hollaendischen und britischen Besatzung aufweist und zudem ein schoenes Chinatown hat. Anscheinend ist Melaka aber auch die grosse Touristenattraktion fuer die Malayen, ich war an einem Sonntag dort und unzaehlige Busse entleerten ihre Ladung in die Altsadtgassen. Inzwischen bin ich in Georgetown auf Palau Penang angekommen, einer Insel im Norden, nahe der thailaendischen Grenze. Auch Georgetown hat wieder einen schoenen, charaktervollen alten Kern. Von Palau Penang aus werde ich mit der Faehre nach Paulau Langkawi fahren und von dort nach Thailand, wo ich dann weiter Inselhuepfen werde.
In Taiping

Endlich wieder einmal Berge

Auf der Faehre nach Palau Penang

Palau Penang - Inselrundfahrt

Rundumblick

Palau Penang - ueppige Natur

Paualu Penang - nicht nur die Natur wuchert

Montag, 22. November 2010

Szenenwechsel

Nun bin ich in Dubai angekommen. Irgendwie seltsam, da fahre ich gemuetlich von der Schweiz bis fast an den persischen Golf, dann ploetzlich ein Sprung und schon bin ich zurueck in der Glitzerwelt. Und dann kommt jetzt gleich noch ein groesserer Sprung nach Singapur. So habe ich das Gefuehl, ein erstes Kapitel der Reise sei vorbei und eine neue Reise beginnt.
Die letzte Woche im Iran brachte nochmals einige mehr oder weniger angenehme Ueberraschungen und schoene Erlebnisse, Ab Shiraz nahm ich ja aus Ruecksicht auf mein Hinterrad den Bus bis nach Bandar Abbas und musste hinter Glas die schoensten Landschaften vorbeiziehen lassen. Von Bandar Abbas aus, einer geschaeftigen Hafenstadt am persischen Golf mit einem bunten Gemisch an Bewohnern - Iraner, Araber, Pakistaner, Afghanen- nahm ich ein Boot nach Qeshm Island. Diese Insel liegt wenige Kilometer vor der Kueste, ist gut hundert Kilometer lang und wenige Kilometer breit, damit bestens zum Radfahren geeignet. Waehrend vier Tagen war ich gemuetlich auf der Insel unterwegs, mit dem neuen Gefuehl, nicht vorwaerts kommen zu muessen. Richtige Badestraende gibt es auf Qeshm nur wenige, dafuer aber nette kleine Fischerdoerfchen, die noch immer so aussehen wie Dubai vermutlich vor 100 Jahren. Im Inselinnern gibt es fantastisch erodierte Felsformationen. Der Hauptort ist eine zollfreie Zone und dadurch ein Shoppingparadies fuer die Iraner. Waehrend meinem Aufenthalt war irgendein Feiertag, an dem die Muslime nach Mekka fahren und die Kabash umrunden. Ich stellte fest dass viele auch nach Qeshm zum Shopping fahren.
Die Inselrundfahrt brachte mir nochmals ein paar Tage das 'on the road in Iran'- Gefuehl zurueck. Da ausserhalb des Hauptortes nicht gerade viel los ist auf Qeshm, gab es angenehm wenige Autos auf den Strassen und genuegend schoene, ruhige Zeltplaetzen etwas abseits der Strassen. Und mein Hinterrad machte die Tour ueberraschend gut mit (allerdings nur mit ausgehaengter Bremse).
Zurueck in Bandaar Abbas war die erste Ueberraschung, dass Denise und Jule auch bereits da angekommen waren und auf die Faehre nach Dubai warteten. Die zweite Ueberraschung war weniger erfreulich, der Rucksack mit (Winter) Kleidern, den ich im Hotel deponiert hatte war verschwunden. So kam ich zu einer unfreiwilligen Gepaeckerleichterung, was dann das neue Hinterrad freuen duerfte. Dem Hotelier war das hoechst peinlich und er entschaedigte mich so gut er konnte. Da ich ein Grossteil  der abhanden gekommen Kleider vorerst nicht benoetige (ich rechne fest damit, dass der suedostasiatische Winter keine dicken Pullis, Muetzen und Handschuhe verlangt), war der Verlust wenigstens in dieser Hinsicht ertragbar.
Auf Qeshm

Mehr als fuenf Wochen habe ich nun im Iran verbracht. Erlebt habe ich das Land wie einen etwas schwierigen Berg, der etwas muehsam erklommen werden muss, dabei aber seine rauhe Schoenheit offenbart. Nicht ganz einfach zugaenglich fand ich das Land, obwohl die Iraner selbst sehr interessiert, offen, hilfsbereit und gastfreundlich sind. Vieles ist doch fremd und nur schwer verstaendlich und aus meinem westlichen Blickwinkel fehlte mir das Vergnuegliche, der Genusssinn. Ich verspuerte auch eine leise Unterdrueckung der Bevoelkerung, es faellt schwer zu glauben, dass die Bevoelkerung es begruesst, so genussfeindlich zu leben. Auch faellt es mir schwer zu glauben, dass die Haelfte der Bevoelkerung den ihr auferlegten Kleidungszwang begruesst. Die Religion ist sehr praesent, ueberall wacht der aktuelle Religionsfuehrer ueber sein Volk, laechelt weise von den Plakaten. Oft ist er auch zusammen mit Ayatholla Khomeini, dem Anfuehrer der Revolution von 1979 abgebildet (der dann aber ernst dreinschaut). Viele Iraner, mit denen ich sprach, auesserten rasch, mehr oder weniger direkt, ihr Unbehagen mit der Regierung, dem System.
Eindruecklich waren vor allem  die Iraner selbst, die grosse Geschichte des Landes und die Landschaft, gepraegt von Bergen, Sand, Erde, Fels und  dem gelegentlichen Gruen entlang den Fluessen oder an Oasen.
Ich habe das Land nun hinter mir gelassen, kann das ganz einfach, im Gegensatz zu vielen Iranern, und nun beginnt fuer mich das neue Kapitel in Suedostasien.
Abflug aus dem Iran

Samstag, 13. November 2010

Wueste, Persepolis, Shiraz

Den letzten Tag in Yazd verbrachte ich noch mit richtigem Touri- Gruppensightseeing. Zuerst schauten wir in unserer Kleingruppe einige alte Gebauede in Meybod an, dann einen Feuertempel der Zoroastrer in Chak Chak (Zoroastrismus war die Religion in Persien bevor die Araber den Islam brachten; vor allem rund um Yazd gibt es noch immer einige Anhaenger des Zarathustras). Die letzte Station war der halbzerfallene, pitoreskes Teil des Wuestenstaedtchens Kharanaq.
Alte Burg in Meybod
Taubenschlag fuer Duengerproduktion
Kharanaq
Kharanaq
Am Tag darauf machte ich mich auf den Weg nach Shiraz, am ersten Tag gings nur bergauf, am zweiten nur geradaus und danach war ich auf dem Esfahan- Shiraz Highway, wo ich nochmals ausgiebig Gelegenheit hatte, die verschiedenen Lastfahrzeuge des Irans und ihre unterschiedlichen Abgasnoten kennen zu lernen. Natuerlich gab es auch wieder die vielen netten Gesten der Iraner, an einem Tag wurde ich, kaum losgefahren, zu einem zweiten Fruehstueck am Strassenrand eingeladen, das Mittagessen wurde mir von einem anderen Restaurantgast spendiert und die Thermoskanne wurde mir umsonst mit Tee gefuellt. Am dritten Tag hatte ich dann erstmals eine ernstere Panne, nach dem abendlichen Schlussaufstieg wollte ich zur Abfahrt ansetzten und da merke ich, wie das Hinterrad bedenklich eiert. Wie ich mir das genauer anschaue, entdecke ich diverse arg verbogene Speichen, habe aber keine Ahnung, wie oder wann das geschehen ist. Immerhin kann ich das wieder soweit auszentrieren, dass ich bis nach Shiraz komme.
Versteinerter Riesenadler
Fast wie Alpengluehen
Fruehstueck am Strassenrand
Vor Shiraz gibt es noch einige Sehenswuerdigkeiten, die Koenigsgraeber in Naqsh-e Rostam und vor allem Persepolis, die Repraesentierstadt des Achaeminiden- Reiches (ca 500- 300 v. Chr.). Zwar wurde die Stadt von Alexander dem Grossen niedergebrannt, vermutlich aus Rache, weil der Achaeminiden- Koenig Athen abgefakelt hatte, doch da vieles aus Stein war, gibt es noch immer einiges zu sehen. Und das ist eindruecklich, insbesondere die Steinbildhauer- Arbeiten. In Persepolis uebernachtete ich auf dem alten Zeltplatz von Shah Pahlevi, der dort 1971 das 2500 jaehrige Jubilaeum Persiens pompoes feierte, mit Essen direkt vom Maxims in Paris und dutzenden von Staatsoberhaueptern. Von diese Luxus- Zeltstadt ist zwar nicht mehr viel zu sehen, aber es laesst sich noch immer ganz gut im eigenen Zelt naechtigen.
Naqsh-e Rostam
Naqsh-e Rostam
Naqsh-e Rostam
Persepolis
Persepolis
Persepolis
Persepolis
Persepolis
Die ehemalige Zeltstadt

In Shiraz gab es zuerst einmal ein Wiedersehen mit Julian und Denise, die mit dem Auto von der Schweiz aus auf grosse Reise gingen und nun auch im Iran sind. Waehrend zwei Tagen tauschten wir Erlebnisse aus, schauten Fotos an und hatten viel zu erzaehlen. So viel hatte ich vermutlich die vergangenen vier Wochen zusammen kaum gesprochen, und sich wieder einmal in der eigenen Sprache zu unterhalten tat auch gut.
Wiedersehen
Garten in Shiraz
Strassenszene in Shiraz
Vakil Moschee, Shiraz
Vakil Moschee, Shiraz
Dann musste ich mich in Shiraz auch um mein defektes Velo kuemmern und das war weniger erfreulich. Ich liess mir einige Ersatzspeichen einsetzten und erfuhr dabei, dass es je nach Zahl und Seite des Rades (letzteres beim Hinterrad) unterschiedlich lange Speichen braucht - mit den neuen Speichen ist das Rad verzogen, da diese nicht die richtige Laenge haben. Doch dann sah ich auch noch erstmals einen Felgenbruch an meinem Rad und das ist wirklich ein Problem. Das fuehrte nun zu einer Aenderung der weiteren Plaene im Iran. Da nach einer Reparatur in Shiraz die Zeit knapp waere, um noch die ganze Strecke an die Kueste zu fahren und ich auch lieber eine wirklich gute Ersatzfelge in Dubai oder Singapur suchen will, werde ich mit dem Bus nach Bandar Abbas. Von dort gehts mit der Faehre auf die Qeshm- Insel, wo ich mit dem angeschlagenen Hinterrad noch eine Inselrundfahrt machen will, um wenigstens noch einmal im Iran auf dem Sattel zu sitzen. Am 20. November geht es dann nach Dubai.